Kurt Südmersen © 2008 - 2017 | Alle Rechte vorbehalten Design: ORCA-Institut für Konfliktmanagement und Training Aktualisiert am 04. Mai 2017
Was ist Zen ?
Einführung in die Dojo-Regeln
Verhalten im Dojo
Allgemeines
Betreten des Dojo: nie mit Schuhen, möglichst barfuß Kleidung: Möglichst unauffällig, schwarz, um andere nicht abzulenken. Auch Parfüm oder andere starke Gerüche (z.B. Knoblauch) lenken den Sitznachbarn von seiner Übung ab.
Verbeugungen
Gassho: Die Hände werden vor dem Gesicht so zusammengeführt, dass die Fingerspitzen etwa auf Nasenhöhe sind.  Gassho Teto:  Aus der Gassho-Haltung verbeugt man sich mit geradem Rücken und gerade, d.h. in der Verlängerung des Rückens gehaltenem Kopf nach vorn. Der Oberkörper bildet dabei mit den Beinen einen Winkel von ungefähr 45-60 Grad. Shashu:  Die Hände liegen in der Kin-Hin-Haltung auf dem Brustbein. Das ist auch die Haltung, in der man sich generell im Dojo bewegt.
Bewegen im Dojo
Eintreten ins Dojo:  Die Hände werden vor dem Gesicht so zusammengeführt, dass die Fingerspitzen etwa auf Nasenhöhe sind.  Zum Platz gehen:  immer im Uhrzeigersinn (d.h. nach links) an den Kissen vorbei Ecken: werden eckig ausgegangen (...im Leben kann man nichts abkürzen), kein Zurückgehen, auch wenn man z.B. beim Kin-Hin nur einen halben Schritt an seinem Platz vorbei ist (.... im Leben kann man nichts rückgängig machen). Ankommen am Platz:  Gassho zum Kissen, Gassho zum Raum d.h. zur Sangha, dann Hinsetzen: immer mit Blick nach außen/zur Wand, falls nicht anders angesagt. Heraustreten aus dem Dojo: Im Urzeigersinn an den Sitzmatten vorbei zur Tür, umdrehen und Gassho zum Buddha, mit rechtem Fuß heraustreten. Ende einer Übungseinheit: Ein Schlag mit dem Inkin-Glöckchen. Doshi und alle machen Gassho Teto zum Buddha. Doshi geht zur Tür, mit dem Raustreten 2. Schlag: alle Verbeugung in Shashu-Haltung. Danach zur Mitte drehen, 2 Schläge mit dem InKin: alle Gassho-Teto zueinander.
Sitzvariationen
Kissen: Kniesitz. (ev. hochkant gestelltes Kissen oder zwei Kissen) im burmesischen Sitz (gekreuzte Beine, Füße liegen vor dem Becken voreinander) Viertel- und Halblotus Halblotus (gekreuzte Beine, ein Fuß liegt auf dem Unterschenkel bzw. auf dem Oberschenkel des anderen Beines) Lotussitz (gekreuzte Beine, Füße liegen jeweils auf dem gegenüberliegenden Oberschenkel) Meditationsbänkchen:  Knie auseinander, Füße zusammen, so entsteht auch hier ein stabiles Dreieck. Stuhl: mit den Sitzbeinhöckern auf der Vorderkante sitzen, Füße hüftbreit auseinander, Rumpf, Oberschenkel und Unterschenkel bilden jeweils einen rechten Winkel
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